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Hürth ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im Rhein-Erft-Kreis, Regierungsbezirk Köln, Nordrhein-Westfalen.
Hürth liegt südwestlich von Köln am Nordost-Hang der Ville, eines Teils des Naturparks Rheinland.
Durch den Braunkohletagebau wurde etwa ein Drittel der Stadt abgebaggert. Heute ist dieses Gelände vollständig rekultiviert. Weite Teile sind aufgeforstet, andere in landwirtschaftlicher Nutzung (vor allem Weiler Berrenrath). Auf dem Gelände der ehemaligen Braunkohlengrube "Hürtherberg" entstand auf Initiative von Adolf Dasbach eines der ersten Rekultivierungsgebiete überhaupt mit dem nach ihm benannten Teich. Im sogenannten Ville-Restfeld entsteht ein in seinem Artenreichtum in NRW einzigartiges Naturschutzgebiet. Das Gelände rund um den Hürther Waldsee ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und wird sich selber überlassen. Der Otto-Maigler-See ist ein beliebtes Wassersport- und Naherholungsgebiet. Weitere Gewässer sind der Gotteshülfe See bei Berrenrath sowie der Margarethen- und der Nordfeldweiher zwischen Hürth und Brühl sowie die Fischteiche bei Fischenich. Der Nordteil des Bleibtreusees liegt ebenfalls auf Stadtgebiet. Außer den Fischteichen entstanden alle Gewässer in den letzten 70 Jahren durch Rekultivierungsmaßnahmen. |
Einst brachte der Braunkohletagebau im Rheinischen Braunkohlerevier und das RWE - Braunkohle-Kraftwerk Goldenberg und in seinem Gefolge die energieintensive Chemie-Grundstoff-Industrie Hürth zu Reichtum. Nach dessen Auslaufen (1988) und dem Strukturwandel der Chemie ist auf dem Knapsacker Hügel (dem einzig nicht ausgekohlten Ville-Teil) ein vielfältiger Branchenmix vor allem aus Chemie- und Energieindustrie aber auch Dienstleistungen entstanden. Zu nennen sind hier Infraserv als Betreibergesellschaft des Chemieparks, die RWE Power AG und die Rheinpapier Papierfabrik. Nach Berrenrath hin schließt die einzige im Südteil der Ville verbliebene Brikettfabrik Ville/Berrenrath mit Kraftwerk an. Auch die mit Knapsack durch Produkten- und Prozessdampf-leitungen verbundenen Fabrikteile südlich von Alt-Hürth (Chlorchemie Polyvinylchlorid) gehören zum Chemiepark.
Auch die Medienindustrie hat in Efferen und Kalscheuren Fuß gefasst. Hürth ist der europaweit größte Standort für private Fernsehproduktionen (Wer wird Millionär? u. a.). In Efferen und Kalscheuren, außerdem in Gleuel und in Hürth-Hermülheim finden sich sehr große Gewerbegebiete.
Insgesamt hat Hürth eine positive Pendlerquote, das heißt, es kommen mehr Menschen nach Hürth zur Arbeit als Hürther in andere Städte fahren. |
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Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Kreis: Rhein-Erft-Kreis
Koordinaten: 50° 52' N, 6° 52' O
Höhe: 54 -154 m ü. NN
Fläche: 51,173 km²
Einwohner: 57.418 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 1.123 Einwohner je km²
Postleitzahl: 50354
Vorwahl: 02233
Kfz-Kennzeichen: BM |
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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hürth |
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